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Railwoman ist die neue Superheldin: Sie ist als kleines Mädchen im Kindergarten versehentlich in die Kiste mit der Holzeisenbahn gefallen. Weil sie sich über einen längeren Zeitraum nicht aus eigener Kraft wieder befreien konnte, kaute sie aus Langeweile und Hunger der Holzlokomotive ihre Räder ab. Seither verfügt sie über Superkräfte, die sie aber selbst erst nach und nach entdeckte und perfektionierte.
Den Welle-Teilchen-Dualismus der Quantenphysik hat Railwoman auf makroskopische Objekte erweitert und besitzt deshalb die Fähigkeit, quasi in einer Art von Welle-Railwoman-Dualismus, sich in bestimmten Situationen als elektromagnetische Welle mit Lichtgeschwindigkeit zu ihren Einsatzorten zu bewegen. Dank ihres fundierten Verständnisses der modernen Physik weiß sie auch, dass die Züge der Deutschen Bahn grundsätzlich pünktlich sind. Was dem ungeschulten Auge als eine Verspätung erscheinen mag, sind in Wahrheit Inkonsistenzen oder Singularitäten des Raum-Zeit-Gefüges. In unermüdlichem Einsatz versucht sie diese zu minimieren.
Railwoman hat immer ein kleines Handtäschchen bei sich, in dem sie dank einer extrem ausgeklügelten Packtechnik neben Kursbuch, Wechselkleidung, einer großen Kanne mit
speziellem High-Speed-Öl und Schaffnerkelle auch die nötigsten Werkzeuge und Ersatzteile für kleinere Reparaturen auf offener Strecke unterbringt.
Railwomans einzige Schwachstelle sind Tunnel, in denen sie ihre Superkräfte verlassen.

